Was bedeuten die Waschprogramm-Symbole auf dem Wäscheetikett?

In jedes Kleidungsstück ist ein Pflegeetikett eingenäht, das nähere Auskunft darüber liefert, wie die Kleidung gewaschen werden sollte. Folgende Symbole sind üblich, wenn es um Hinweise zur Waschtemperatur geht:

  • Ein durchgestrichener Behälter mit Flüssigkeit zeigt an, dass sich die Kleidung nicht zum Waschen eignet.
  • Ist der Behälter nicht durchgestrichen, aber eine Hand darin zu sehen, bedeutet dies, dass sich die Kleidung ausschließlich für die Handwäsche eignet.
  • Verschiedene Gradzahlen geben die maximale Waschtemperatur an – zum Beispiel 30, 40, 50, 60, 70, oder 95°C. Eine Unterstreichung zeigt an, dass ein Schonwaschgang notwendig ist. Eine doppelte Unterstreichung weist darauf hin, dass ein Spezialwaschgang in der angegebenen Waschtemperatur erforderlich ist.

Viele Waschprogramme für viele unterschiedliche Materialien

Welches Waschprogramm jeweils die beste Wahl für ein Kleidungsstück ist, verrät immer das entsprechende Waschsymbol. Haben Sie das Pflegeetikett geprüft und kennen die genaue Materialzusammensetzung des Kleidungsstücks, können Sie anhand dessen das passende Waschmittel – wie beispielsweise das Persil Universal-Gel oder das Persil Color Pulver – sowie das entsprechende Waschprogramm an Ihrer Maschine auswählen. Einige moderne Waschmaschinen bieten sogar spezielle Gardinen- oder Jeans-Waschprogramme, bei denen Waschtemperatur und Schleuderzahl bereits auf die jeweiligen Textilien ausgelegt ist.

 

Ein passendes Waschprogramm für Textilien aus Baumwolle kann beispielsweise ein Normalprogramm mit einer niedrigen Waschtemperatur von 30 oder 40°C, aber auch ein Programm für Koch- und Buntwäsche mit 60, 70 oder gar 95°C sein – je nachdem, ob es sich um ein Mischgewebe handelt und ob die Kleidung farbecht ist.

 

Was das richtige Waschprogramm für Unterwäsche oder Bettwäsche ist, hängt ebenfalls vom Material ab. Recht unempfindliche Bett- und Unterwäsche aus Baumwolle lässt sich optimal bei hohen Temperaturen waschen. Besteht sie hingegen aus Seide oder anderen empfindlichen Materialien, ist ein Schonwaschprogramm für Feinwäsche bei niedriger Temperatur sinnvoll. Bei sehr hochwertiger Unterwäsche mit Spitze sollten Sie auf einen Waschgang in der Maschine verzichten und stattdessen auf Handwäsche setzen – zum Beispiel mit dem Persil Sensitive-Gel.

 

Tipp: Schmutzige Stoffschuhe können Sie meist bedenkenlos in die Waschmaschine stecken. Zwar gibt es kein separates Waschprogramm für Schuhe, aber mit einem Schonwaschgang bei niedriger Waschtemperatur können sie häufig gewaschen werden. Fragen Sie beim Schuhhersteller nach, ob ein Waschen in der Waschmaschine möglich ist.

 

Vorwäsche, Hauptwäsche, Schleudergang – wann ist was notwendig?

Bei normal oder leicht verschmutzter Wäsche ist das Waschen am unkompliziertesten. Ein Hauptwaschgang ist dann vollkommen ausreichend. Nur bei sehr dreckiger Wäsche wie z. B. Berufsbekleidung  kann eine Vorwäsche hilfreich sein, damit sich Verschmutzungen beim eigentlichen Waschgang einfacher aus den Textilien lösen. Das anschließende Schleudern ist – außer bei sehr empfindlichen Materialien – immer sinnvoll, damit die Textilien nach dem Waschen schneller trocknen und weniger Falten werfen.

 

Das bedeuten die einzelnen Schritte:

  • Vorwäsche: Eine Vorwäsche dient dazu, stark verschmutzte Textilien auf die Hauptwäsche vorzubereiten.
  • Hauptwaschgang: Die Textilart und der Verschmutzungsgrad geben Auskunft darüber, welches Waschprogramm erforderlich ist. Die meisten Hauptwäschen schließen mit einem langsamen Schleudergang ab, um die Wäsche aufzulockern.
  • Schleudern: Die verschiedenen Waschprogramme steuern das Schleudern automatisch. Bei sehr empfindlichen Wäschestücken sollten Sie jedoch die Umdrehungszahl reduzieren oder sogar ganz auf den Schleudergang verzichten – die Schleuderzahlen lassen sich vor dem Start des Waschgangs manuell anpassen.