Federkissen waschen: geht das?

Kissen leisten einen großen Beitrag zu einem erholsamen Schlaf. Besonders Kopfkissen mit Federfüllungen sind sehr beliebt. Doch leider haben gerade sie einen entscheidenden Nachteil: Aufgrund der weichen Füllung ist es besonders schwierig und aufwendig, Federkissen zu waschen. Wir verraten Ihnen, wie es richtig geht!

lachende frau mit locken liegt auf weißem federkissen im bett

So geht’s Schritt für Schritt

  1. Schritt 01: Bevor es an die Reinigung des Federkissens geht, untersuchen Sie es zunächst auf Löcher oder etwaige Beschädigungen. Kontrollieren Sie die Nähte gründlich und achten Sie auf herausragende Federn. Fallen Ihnen Beschädigungen auf, bessern Sie sie vor dem Waschen aus.
  2. Schritt 02: Werfen Sie nun einen Blick auf das Pflegeetikett. Ist das Federkissen zum Waschen in der Maschine geeignet oder nicht? Wenn ja, geht es nun an die Vorbehandlung.
  3. Schritt 03: Sind starke Verfärbungen wie Schweißflecken auf Ihrem Kissen zu finden, kann es sinnvoll sein, das Federkissen vorzubehandeln. Nehmen Sie dafür einen speziellen Fleckenreiniger und sprühen Sie die betroffenen Stellen großzügig ein.
  4. Schritt 04: Geben Sie das Kissen nun in die Wäschetrommel. Stecken Sie es am besten in einen großen Wäschesack, um zu verhindern, dass Federn in die Maschine gelangen und sie beschädigen. 
  5. Schritt 05: Programmieren Sie die Waschmaschine auf einen Schon- oder Pflegeleicht-Waschgang. Um ein Federkissen zu waschen, reicht in der Regel eine Temperatur zwischen 30 und 40 Grad sowie eine niedrige Schleuderzahl. Verwenden Sie ausschließlich Feinwaschmittel oder spezielles Daunenwaschmittel zum Waschen.
  6. Schritt 06: Um sicherzugehen, dass nach dem Waschen sämtliche Waschmittelreste beseitigt werden, lassen Sie die Maschine ohne Waschmittel erneut durchlaufen.

Tipp vom Profi: Zum Trocknen des Federkissens können Sie in den meisten Fällen einfach Ihren Wäschetrockner nutzen. Wenn Sie keinen Trockner daheim haben, schleudern Sie die Kopfkissen noch einmal in der Waschmaschine und lassen Sie sie Lufttrocknen. Besonders gut eignet sich das Trocknen an Sommertagen mit direkter Sonneneinstrahlung. Die UV-Strahlung hellt das Kissen zusätzlich auf.

Wie oft sollten Sie Federkopfkissen waschen?

Viel hilft viel, gilt bei Daunen- und Federkissen nicht. In der Regel gilt, dass Sie Federkissen nicht allzu oft waschen und trocknen, sondern lieber ausschütteln sollten. Lediglich bei sehr starken Verschmutzungen wie Schweißflecken oder unangenehmen Gerüchen sollten Sie einen Waschgang wagen. 

Darüber hinaus sind Federn und Daunen sehr empfindliche Materialien, die eine spezielle Pflege erfordern. Dabei müssen Sie aber nicht unbedingt auf eine professionelle Reinigung zurückgreifen. Denn Federkissen lassen sich gut zuhause waschen. 

Bei starken Verschmutzungen immer vorbehandeln!

Nach Jahren im Gebrauch ist es vollkommen normal, dass sich kleine oder große Verschmutzungen auf dem Kissen bilden. Beim Waschen können diese Flecken allerdings nicht immer vollständig entfernt werden. Um Kopfkissen von Schweiß zu befreien, empfiehlt es sich, Feder- oder Daunenkissen vor dem Waschen vorzubehandeln. Greifen Sie hier zu einem speziellen Fleckenentferner wie dem Sil 1-für-Alles-Fleckenspray. Sprüchen Sie die betroffene Stelle ordentlich ein und lassen Sie es einige Minuten einwirken.

Federkissen mit dem richtigen Waschmittel waschen

Da Feder und Daunen besonders empfindliche Füllmaterialien für Kissen sind, müssen Sie hier etwas behutsam vorgehen. Denn die Federn können schnell verklumpen oder in die Waschmaschine gelangen, die dadurch mitunter beschädigt werden kann. Geben Sie die Kissen daher immer in einen großen Wäschesack, um das Austreten der Federn zu verhindern.

Verwenden Sie für den Waschgang ein Feinwaschmittel wie das Perwoll Wolle & Feines. Geben Sie es in das dafür vorgesehene Fach und starten Sie einen Schonwaschgang nach Angaben des Herstellers. Um sämtliche Überreste des Waschmittels zu beseitigen, sollten Sie das Federkissen ohne Waschmittel erneut waschen. Dafür eignet sich zum Beispiel das Programm „extra Spülen“. 

Federkissen per Hand waschen

Raten die Herstellerangaben auf dem Pflegeetikett unbedingt von einer Maschinenwäsche ab, so müssen Sie Ihr Federkissen per Handwäsche reinigen. Füllen Sie dafür eine kleine Schüssel oder eine Badewanne mit warmem Wasser und geben Sie etwas Flüssigwaschmittel hinzu. Rühren Sie einmal kräftig um und drücken Sie das Kissen nun unter Wasser. Spülen Sie es anschließend mit kaltem Wasser aus und drücken Sie es behutsam aus. 

Kissen richtig trocknen lassen

Haben Sie Ihr Federkissen gewaschen und wollen es nun trocknen lassen? Dann überprüfen Sie zunächst, ob auch alle Flecken oder unangenehme Gerüche verschwunden sind. Wenn ja, geht es nun ans Trocknen. Das ist bei Federfüllungen besonders wichtig, da bei anhaltender Feuchtigkeit die Federn verkleben können. Um das zu verhindern, sollten Sie Federkissen am besten in den Wäschetrockner geben.

Stellen Sie den Trockner dafür auf eine niedrige Temperatur und Schleuderzahl. Um die Füllung locker und luftig zu bekommen, geben Sie am besten zwei Tennisbälle mit in die Trommel. Alternativ können Sie Federkissen aber auch an der frischen Luft trocknen lassen. Besonders an heißen Sommertagen trocknet die UV-Strahlung Ihr Kissen nicht nur wunderbar, sondern hellt es auch noch zusätzlich auf. Achten Sie in beiden Fällen darauf, dass das Kissen vor der Nutzung wirklich trocken ist.

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